Kreditorenbuchhaltung

Definition: Kreditbuchhaltung Die Kreditorenbuchhaltung ist ein Teil der monatlichen Finanzbuchhaltung. Als Verwaltung der offenen Posten gibt sie dem Unternehmer Auskunft über die Verbindlichkeiten, die der Betrieb gegenüber seinen Lieferanten noch nicht bezahlt hat. Die Kreditorenbuchhaltung steht in einem engen Zusammenhang mit der unternehmensinternen Einkaufsabteilung. Von dort erhält der Sachbearbeiter in der Kreditorenbuchhaltung die Informationen über […]

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Debitorenbuchhaltung

Definition: Debitorenbuchhaltung Die Debitorenbuchhaltung ist der Teil der betrieblichen Finanzbuchhaltung, der die Zahlungseingänge der Debitoren überwacht. Ein Debitor ist ein Kunde des Unternehmens. Er hat von dem Unternehmen eine Lieferung oder Dienstleistung erhalten und schuldet den vereinbarten Rechnungsbetrag. Die Debitorenbuchhaltung prüft und kontrolliert den Rechnungsausgang. Alle Ausgangsrechnungen werden von dem internen Buchhaltungssystem erfasst und einem […]

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Anlagenbuchhaltung

Definition: Anlagenbuchhaltung Die Anlagenbuchhaltung (auch Anlagenbuchführung genannt) ist ein Teilbereich der laufenden Finanzbuchhaltung. Alle betrieblich genutzten Gegenstände – Vermögensgegenstände – zählen zum Betriebsvermögen eines Betriebs und müssen hier erfasst werden. Der wichtigste Bestandteil der Anlagenbuchhaltung ist das Anlagenverzeichnis. Hier führt das Unternehmen alle Vermögegensgegenstände auf, die dem Betrieb dauerhaft dienen sollen. Da es sich bei […]

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Bilanzanalyse

Bilanzanalyse Definition Die Bilanzanalyse ist eine Methode, um die Bilanz eines Unternehmens zu interpretieren. Durch die Bilanzanalyse Interpretation gewinnen sowohl die Inhaber eines Unternehmens als auch externe Interessenten (z.B. Aktionäre, die ihr Kapital in eine Aktiengesellschaft investieren möchten) einen detaillierten Überblick über die betriebliche Vermögens- und Finanzstruktur. Die Analyse der Bilanz stellt die relevanten Informationen […]

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Schlussbilanzkonto

Definition: Schlussbilanzkonto Am Ende eines Geschäftsjahres nimmt das Schlussbilanzkonto (SBK) alle Jahresendwerte (Kontensalden) der Bestandskonten einer Bilanz auf. Die Bestandskonten können aktiv oder passiv sein. Im Rahmen der doppelten Buchführung verwendet ein Buchhalter das SBK, um die Gegenbuchung für den Abschluss der Konten erstellen zu können. Die Erstellung und Bebuchung eines Schlussbilanzkontos ergibt sich nicht […]

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GoBD

Definition: GOBD GOBD ist die Abkürzung für die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern. Mit diesen Regeln stellt der Gesetzgeber außerdem bestimmte Anforderungen an die Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff der Finanzbehörde während einer steuerlichen Außenprüfung. Die aktuelle Fassung der GOBD basiert auf einem Schreiben des Bundesfinanzministeriums aus dem […]

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Buchungssätze

Definition: Buchungssätze Buchungssätze bilden die Grundlage jeder Finanzbuchhaltung. Jeden einzelnen Geschäftsvorfall erfasst der Buchhalter in einem Buchungssatz. Dabei geht er immer nach dem gleichen Prinzip vor. Er bucht Soll an Haben. Der Buchungssatz bewirkt, dass sich der Kassenbestand um 122 Euro erhöht. Dies ist die Sollbuchung. Mit der ersten Habenbuchung (100 Euro Umsatzerlöse) erhöht der […]

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Einnahmenüberschussrechnung

Definition: Einnahmenüberschussrechnung Die Einnahmenüberschussrechnung (kurz: EÜR) ist eine Form der steuerlichen Gewinnermittlung. Sie kommt zur Anwendung, wenn das Handelsrecht oder das Steuerrecht dem Unternehmen keine Buchführungspflicht auferlegt. Gesetzlich verankert ist die Einnahmenüberschussrechnung in § 4 Absatz 3 Einkommensteuergesetz (EStG). Hier ist u.a. der Kreis der Unternehmen aufgeführt, die als Gewinnermittlungsart die EÜR wählen dürfen. Der […]

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Aktive und passive Rechnungsabgrenzung

Definition: Rechnungsabgrenzungsposten Rechnungsabgrenzungsposten (kurz RAP) weist ein Unternehmen auf der Aktivseite und auf der Passivseite der Bilanzseite aus. Demzufolge unterscheidet das Bilanzsteuerrecht die passive und die aktive Rechnungsabgrenzung. Rechnungsabgrenzungsposten spielen nur eine Rolle, wenn das Unternehmen seinen Gewinn durch Betriebsvermögensvergleich ermittelt. Mit den Rechnungsabgrenzungsposten in der Bilanz soll eine periodengerechte Zuordnung erfolgen. Sie sind dann […]

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Erfolgskonten

Was sind Erfolgskonten? Erfolgskonten sind Bestandteil des externen Rechnungswesens. Während sich das interne Rechnungswesen zum größten Teil in der Kosten- und Leistungsrechnung (KLR) wiederfindet, beschäftigt sich das externe Rechnungswesen mit der Buchführung und der Bilanzerstellung Die Erfolgskonten stellen Unterkonten des Eigenkapitals dar. Zur besseren Übersicht bucht ein Buchhalter die Geschäftsvorfälle nicht direkt auf dem Konto […]

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Rechnungssoftware

Definition: Rechnungssoftware Eine Rechnungssoftware (auch Fakturierungssoftware genannt) unterstützt den Anwender bei der Erstellung und der Verwaltung seiner Rechnungen. Es eignet sich für alle Selbstständigen und Freiberufler, die ihren Kunden den Verkauf von Waren oder das Erbringen von Dienstleistungen in Rechnung stellen. Die Rechnungssoftware ist einfach zu bedienen. Nach der Dateneingabe formatiert es eine Liste der […]

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Buchhaltungssoftware

Definition: Buchhaltungssoftware Eine Buchhaltungssoftware unterstützt den Anwender bei der Erstellung der monatlichen Buchhaltung. Der Umfang der Buchhaltung hängt zum einen von der gewählten Rechtsform und zum anderen von dem Überschreiten bestimmter Grenzen ab. Für eine GmbH ergibt sich die Buchführungspflicht z.B. aus dem Handelsgsetzbuch (HGB). Ebenso obliegt es dem Geschäftsführer der Gesellschaft hiernach, zum Schluss […]

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Höchstwertprinzip

Das Höchstwertprinzip ist im § 253 Handelsgesetzbuch (HGB) gesetzlich geregelt. Dies ist ein handelsrechtlicher Bewertungsansatz, der auf der Passivseite einer Bilanz Anwendung findet. Das Prinzip der Höchstbewertung legt fest, dass ein Unternehmen die Schulden immer mit dem höchstmöglichen Wert auszuweist. Zu den Schulden des Unternehmens rechnen die Verbindlichkeiten und die Rückstellungen. Die Vorschrift des Höchstwertprinzips […]

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Niederstwertprinzip

Definition: Niederstwertprinzip Das Niederstwertprinzip ist ein handelsrechtlicher Grundsatz, der im HGB 253 gesetzlich fixiert ist. Ebenso wie das Höchstwertprinzip gehört das Prinzip des niedrigsten Ansatzes zu den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung. Das hier besprochene Bewertungsprinzip beruht auf dem Vorsichtsprinzip. Die Bestimmung verlangt, dass der Unternehmer bei der Bilanzierung der einzelnen Wirtschaftsgüter Risiken in einem angemessenen Umfang […]

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Gemeinkostenarten

Definition: Gemeinkostenarten In einem Unternehmen werden zwei Arten des Rechnungswesens praktiziert: die externe Rechnungslegung und das interne Rechnungswesen. Die externe Rechnungslegung beschäftigt sich mit der Buchführung und dem Aufstellen einer Bilanz. Das interne Rechnungswesen wird durch die Kosten- und Leistungsrechnung (kurz: Kostenrechnung) geprägt. In diesen Bereich werden die Aufwendungen, die bei der Herstellung eines Produkts […]

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Sonderbetriebsvermögen

Definition: Sonderbetriebsvermögen Eine bilanzierungspflichtige Personengesellschaft (z.B. GbR, OHG, KG) ermittelt ihren steuerlichen Gewinn durch Betriebsvermögensvergleich. Für die Berechnung des Jahresergebnisses ist es erforderlich, dass das komplette Betriebsvermögen der Personengesellschaft einbezogen wird. Dieses Betriebsvermögen setzt sich aus den folgenden beiden Positionen zusammen: Vermögen der Personengesellschaft (Gesamthandsvermögen) Vermögen, das die einzelnen Gesellschafter in die Personengesellschaft eingebracht haben […]

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Externes Rechnungswesen

Definition: Externes Rechnungswesen Das externe Rechnungswesen ist oft Gegenstand einer Klausur. Als Übungsaufgaben müssen die Prüflinge Buchungssätze bilden. Eine ausführliche Definition zum externen Rechnungswesen lautet wie folgt: Das externe Rechnungswesen findet seine gesetzliche Grundlage im Handelsgesetzbuch. Die Hauptaufgabe besteht darin, die finanzielle und wirtschaftliche Situation für den Unternehmer selbst und andere Interessenten – Finanzamt, Geschäftspartner, […]

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Aktivierte Eigenleistung

Definition: Aktivierte Eigenleistung Eine aktivierte Eigenleistung ist ein von dem Unternehmen selbsthergestellter Vermögensgegenstand, der nicht für den Verkauf bestimmt ist. Stattdessen dient dieser Vermögensgegenstand dem Unternehmen für eine langfristige Nutzung. Bilanzrechtlich wird dieser Vermögensgegenstand im Anlagevermögen erfasst. Die bilanzrechtliche Zuordnung aktivierter Eigenleistungen Verbleibt ein selbsthergestellter Vermögensgegenstand im Unternehmen, muss für den Ausweis in der Bilanz […]

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Rückstellungen

Definition: Rückstellungen Rückstellungen müssen für die ungewissen Verbindlichkeiten eines Unternehmens gebildet werden. Ungewiss sind die Verbindlichkeiten deshalb, weil sie dem Zeitpunkt, dem Grunde oder der Höhe nach noch nicht sicher ist. Mit der Bildung einer Rückstellung wird das Ziel verfolgt, einen Aufwand der Periode zuzurechnen, zu der die Ausgabe wirtschaftlich gehört. Welche Rückstellungsarten gibt es? […]

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Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)

Definition: Gewinn und Verlustrechnung (GuV) Die Gewinn- und Verlustrechnung gehört neben einer Bilanz zu den Hauptbestandteilen des Jahresabschlusses für Kaufleute. Im Gegensatz zur Bilanz – diese ist stichtagsbezogen – wird eine Gewinn- und Verlustrechnung für einen Zeitraum aufgestellt. Mit ihrer Unterstützung ermittelt ein Unternehmen den Erfolg eines Geschäftsjahres. Hierzu werden die in dem Geschäftsjahr getätigten […]

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