Projektcontrolling

Definition: Projektcontrolling Projektcontrolling beruht auf der DIN 69901-5 3.5461. Die DIN-Normenreihe 69901 beschreibt Grundlagen, Methoden und Begriffe im Projektmanagement. Die DIN 69901-5 befasst sich mit den Begrifflichkeiten. Die Vorgaben der DIN-Normen sollen dazu beitragen, dass ein Unternehmen alle gesteckten Projektziele erreicht. Dabei geht das Projektcontrolling von der folgenden Reihenfolge aus: Zunächst erfasst das Unternehmen die […]

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Betriebsabrechnungsbogen (BAB)

Definition: Betriebsabrechnungsbogen Der Betriebsabrechnungsbogen (kurz: BAB) ist ein Instrument, das ein produzierendes Unternehmen in der innerbetrieblichen Kosten- und Leistungsrechnung einsetzt. Das Unternehmen stellt den BAB in einer Tabelle dar. In den Spalten listet es alle relevanten Kostenstellen auf. In den Zeilen stehen die Gemeinkosten, die in der Abrechnungsperiode angefallen sind. Mit Unterstützung des Betriebsabrechnungsbogens kann […]

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Controlling

Definition: Controlling Controlling bedeutet interne Unternehmenskontrolle. Es ist ein wichtiger Bestandteil der innerbetrieblichen Kostenrechnung. Die Mitarbeiter, die das Controlling in einem Betrieb umsetzen, werden als Controller bezeichnet. Mithilfe verschiedener Controlling-Instrumente entwickeln sie einen Aufgabenkreislauf, der aus den folgenden Elementen besteht: Planung Informationsbereitstellung Analyse und Kontrolle Steuerung Bei seiner Tätigkeit muss der Controller beachten, dass es […]

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Jahresüberschuss

Definition: Jahresüberschuss Der Jahresüberschuss (kurz: JÜ) ergibt sich als positive Differenz, wenn alle betrieblichen Aufwendungen von den erzielten Erträgen eines Geschäftsjahres abgezogen werden. Der Begriff findet sowohl in der Bilanz als auch in der Gewinn- und Verlustrechnung eines Unternehmens Anwendung. Mit dem endgültigen Gewinn des Unternehmens stimmt der JÜ nicht überein, weil verschiedene Positionen noch […]

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Liquide Mittel

Definition: Liquide Mittel Unter den Begriffen »liquide Mittel« oder »flüssige Mittel« werden im Rahmen einer Buchhaltung und bei Erstellung der steuerlichen Gewinnermittlung alle finanziellen Mittel zusammengefasst, die dem Unternehmen für eine sofortige Begleichung von Verbindlichkeiten zur Verfügung stehen. Laut dem Handelsgesetzbuch (HGB) zählen die folgenden Bestandteile zu den flüssigen Mitteln: Kassenbestand Bundesbankguthaben Guthaben bei Kreditinstituten […]

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Aktivierte Eigenleistung

Definition: Aktivierte Eigenleistung Eine aktivierte Eigenleistung ist ein von dem Unternehmen selbsthergestellter Vermögensgegenstand, der nicht für den Verkauf bestimmt ist. Stattdessen dient dieser Vermögensgegenstand dem Unternehmen für eine langfristige Nutzung. Bilanzrechtlich wird dieser Vermögensgegenstand im Anlagevermögen erfasst. Die bilanzrechtliche Zuordnung aktivierter Eigenleistungen Verbleibt ein selbsthergestellter Vermögensgegenstand im Unternehmen, muss für den Ausweis in der Bilanz […]

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Liquiditätsgrade

Definition: Liquidität und Liquiditätsgrade Liquidität 1. Grades – Liquidität 2. Grades – Liquidität 3. Grades Die Liquidität gibt die Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens wieder. Verfügt das Unternehmen über viele liquide Mittel ist es solvent. Dies bedeutet, der Betrieb kann seinen Zahlungsverpflichtungen aus offenen Rechnungen, Verträgen und Gehaltszahlungen zu den jeweiligen Fälligkeitsterminen nachkommen. Mithilfe der Liquiditätsgrade stellt […]

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Rückstellungen

Definition: Rückstellungen Rückstellungen müssen für die ungewissen Verbindlichkeiten eines Unternehmens gebildet werden. Ungewiss sind die Verbindlichkeiten deshalb, weil sie dem Zeitpunkt, dem Grunde oder der Höhe nach noch nicht sicher ist. Mit der Bildung einer Rückstellung wird das Ziel verfolgt, einen Aufwand der Periode zuzurechnen, zu der die Ausgabe wirtschaftlich gehört. Welche Rückstellungsarten gibt es? […]

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Unternehmensbewertung

Definition: Unternehmensbewertung Hinter dem Begriff der Unternehmensbewertung verbirgt sich ein Verfahren zur Ermittlung des Wertes von Unternehmen. Eine Bewertung von Unternehmen wird durch externe Gutachter durchgeführt und der Wert des Unternehmens wird anhand des Kapitals und des Vermögens festgestellt. Insbesondere bei einem bevorstehenden Börsengang, einem Verkauf oder bei der Bilanzierung des Unternehmens spielt die Bewertung […]

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EBIT/EBITDA

Definition: EBIT und EBITDA EBIT und EBITDA sind die Abkürzungen für zwei englische Synonyme, die den Gewinn eines Unternehmens auf unterschiedlichen Ermittlungsebenen darstellen. Die EBIT Definition steht für earnings before interest and taxes (deutsch: Gewinn vor Zinsen und Steuern). Werden Zinsen und Steuern bei der Ermittlung des Gewinns vernachlässigt, ergibt sich das operative Ergebnis, weil […]

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Eigenkapitalquote

Definition: Eigenkapitalquote Bedeutung der Eigenkapitalquote Neben Banken haben auch Gesellschafter, Investoren und Rating-Agenturen einen Blick auf die Eigenkapitalquote von Unternehmen. Sie dient der Beurteilung der unternehmerischen Lage und lässt Rückschlüsse auf die Kapitalstruktur eines Unternehmens zu. Unternehmen, die über eine hohe EK-Quote, und damit über einen hohen Anteil Eigenkapital am Gesamtkapital verfügen, haben bessere Chancen […]

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Leverage Ratio

Die Deutsche Bank gilt nicht nur als systemrelevantes Institut, der IWF hat sie als riskanteste Bank der Welt eingestuft. Diese Erkenntnis resultiert nicht aus subjektiver Wahrnehmung, sondern ergab sich unter anderem aus der Kennziffer des „Leverage Ratio“. Was verbirgt sich dahinter? Was gibt die Leverage Ratio an? Zweck der Leverage Ratio Der Leverage Ratio kommt […]

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Balanced Scorecard

Definition: Balanced Scorecard Verschiedene Perspektiven Kerngedanke der Balanced Scorecard ist der multiperspektivische Blick auf das Unternehmen, insbesondere werden folgende Perspektiven berücksichtigt: Ausgewogene Entwicklungsperspektive Zwischen den unterschiedlichen Perspektiven und Zielen kann es zu Widersprüchen und gegenläufigen Entwicklung kommen. So geht die Erhöhung der Kundenzufriedenheit oft mit höheren Kosten einher und senkt zumindest kurzfristig den Gewinn. Durch […]

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